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Politische Kultur in Köln
"Die Fraktionen sind getäuscht worden" - über das Gutachten, das im Stadtrat zur Zustimmung für den Ausbau des Godorfer Hafens geführt hat. (Kölner Stadt-Anzeiger, 28.5.2010)
Der Vorsitzende des NRW Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Paul Kröfges, hat bei der Staatsanwaltschaft Köln Strafanzeige gegen den Vorstand der Häfen- und Güterverkehr Köln AG (HGK) wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug eingereicht. (23.4.2010)
Weitere Informationen liefert ein Dokument mit Auszügen aus dem Gutachten zur Wirtschaftlichkeit des Godorfer Hafens von Juli 2007. (pdf, ca. 18 KB)
Professor Quander und die Demokratie: Der Branchendienst comcologne macht in der jüngsten Online-Ausgabe auf den Vorgang aufmerksam, mit dem des Kölner Kulturdezernenten Prof. Quander missliebige Inhalte aus dem Katalog für die Ausstellung zum Kölner Stadtarchiv im Berlner Martin-Gropius-Bau entfernt hat. Der Verleger Walther König hat diese Beiträge dennoch in einem separaten Heft veröffentlicht, das kostenlos in seinen Buchhandlungen ausliegt und auch als pdf zugänlich ist.
Neben einem ZEIT-Artikel von Stefan Koldehoff unter der Überschrift „Köln provinziell“ vom 31.3.2010 kommentiert auch Andreas Rossmann in der FAZ vom 08.04.2010 das Vorgehen von Quander: „Die jüngste Schramme, die sich die Stadt eingehandelt hat, zeugt von einem derart kleinkarierten Geist, dass der Versuch, ihn aufzuspießen, Gefahr läuft, ihn zu reproduzieren.“ Und er stellt fest: „Zensur? Das Wort scheint zu groß, um das Elefantenzucken im Porzellanladen zu treffen, und kennt doch kein Diminutiv: Der unsouveräne Versuch der Schadensbegrenzung schlägt ins Gegenteil um.“ Der Beitrag in comcologne verweist auf frühere Eingriffe von Prof. Quander in die künstlerische Freiheit, und in Sachen Förderung der demokratischen Diskussion erinnern wir an einen Artikel von Christian Hümmeler zur Kölner Debatte über Neubau oder Sanierung des Schauspielhauses im Kölner Stadtanzeiger vom 07.03.10. Dort heißt es: „Die Kölner Stadtkonservatorin Renate Kaymer, kraft Amtes erste Ansprechpartnerin für die Denkmäler des Opernquartiers, darf sich inzwischen zu diesem Thema nicht mehr öffentlich äußern. Alle Anfragen zu Oper und Schauspiel seien an ihren Dienstvorgesetzten, Kulturdezernent Georg Quander, zu richten, hieß es am Freitag in der Denkmalbehörde.“
Die Stadt Köln entlässt einen Architekten aus dem Amt für Denkmalpflege, der das Großprojekt zur Neukonzeption des Kölner Gerling-Quartiers betreute und dabei die Aspekte des Denkmalschutzes zu wahren versuchte. (Spiegel Online, 24.3.2010)
Lokalpolitik in Köln: Ävver bitte mit Jeföhl! Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung (17.2.2010, pdf ca. 70 KB)
Am 13.1.2010 legten SPD und Grüne ihren bis 2014 geltenden Koalitionsvertrag vor. (
PDF, ca. 442KB)
"Wie kann man die Besetzung von Spitzenjobs in Köln transparenter und qualifikationsorientiert gestalten?" Ein Vortrag von Dr. Marion Diwo, die lange für die Museen der Stadt Köln gearbeitet hat und inzwischen Beraterin ist für den Bereich der Personalauswahl im öffentlichen Sektor.
Presseamt der Stadt Köln: Mangelhafte Information über Aufsichtsratsmitglieder (22.11.2009
PDF, ca. 6KB)
Neuanfang unter OB Roters? Ein Rundfunkbeitrag von Christoph Gehring, NRW-Landes- korrespondent des Deutschlandfunks von September 2009.
Offener Brief an die Ratskandidaten, Kommunalwahl 2009 (Juli 2009,
PDF, ca. 44KB)
Fragen an die Ratskandidaten
, Kommunalwahl 2009 (Juli 2009,
PDF, ca. 120KB)
Die Außenwahrnehmung von Köln: "Städtequiz" der FAZ vom 7.1.2009. (
PDF, ca. 42KB)