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Kölner Bühnen/Bürgerbegehren
Rat stellt Weichen für eine unverzügliche Umsetzung der Sanierungsplanung
Der Rat der Stadt Köln hat am 20.5.2010 190.000 Euro für die Durchführung eines europaweiten, so genannten „VOF-Verfahrens für Fachplaner- und Projektsteuerungsleistungen“ bewilligt, was es möglich macht, dass ohne unnötigen Zeitverzug die weiteren Planungen zur Sanierung von Schauspielhaus und Oper vorgenommen werden können.
Direkt nach der Ratssizung vom 13.4.2010 haben sich Fachjuristen von "Mut zu Kultur" und der Stadtverwaltung zu einer Arbeitsgruppe am "runden Tisch" zusammengefunden. Schnell konn-ten die beteiligten Fachbüros alle Möglichkeiten des weiteren Vergabeverfahrens im Sanie-rungsprozess sondieren und sich auf einen gemeinsamen Weg einigen, um den Rat schon am 20.5.2010 in den Stand zu setzen, Mittel für die weitere Planung bereitzustellen und den Planungsprozess nicht zu stoppen.
Das ist ein wichtiger Erfolg und Ausdruck der bis jetzt guten Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerbewegung.
Am 27. Juni findet um 10.30 Uhr die erste Zusammenkunft des öffentlichen "Runden Tisches" in der Piazetta des historischen Rathauses statt. Es wurde bewusst der Ort gewählt, an dem am 11.4. 2010 öffentlich die Neubau und Sanierungsvarianten für das Schauspielhaus diskutiert worden waren. Faktisch war dies der "Gründungstag" des "Runden Tisches", denn die Diskus-sion vom 11.4. hatte direkte Auswirkungen auf die Ratsentscheidung vom 13.4.2010 vom Abriss des Schauspielhauses abzusehen.
Hier die gemeinsame Pressemittteilung von "Mut zu Kultur" und dem Büro des Oberbürger-meisters. (PDF, 20.5.2010)
Positives gibt es von der Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Sanierung des Kölner Bühnenensembles zu berichten. (Kölner Stadtanzeiger, 4,5,2010)
Wir dokumentieren den Ratsbeschluss sowie die Pressemitteilungen der CDU-Fraktion vom 12.04.2010 und der Grünen vom 13.04.2010 zu diesem Thema. Siehe hier: http//:www.koelnkannauchanders.de/dokumente/oper/
Eine Zäsur für Köln. Ein Leitartikel zum Schauspielhaus (Kölner Stadt-Anzeiger, 13.4.2010)
In der Ratssitzung vom 13.4.2010 fiel die Entscheidung für eine Sanierung des Schauspielhauses. Damit wird es nicht zum Bürgerentscheid am 11. Juli kommen. (Kölnische Rundschau, 13.4.2010)
Eine Wende in letzter Minute: ein Kommentar von Karin Beier zur Ratsentscheidung (Kölnische Rundschau, 13.4.2010)
In der Ratssitzung am Dienstag haben die Grünen sich für das Bürgerbegehren zur Sanierung von Oper und Schauspiel ausgesprochen. Damit fährt die Partei ihrem Koalitionspartner in die Parade (Kölnische Rundschau, 13.4.2010)
Einen Tag vor der Sondersitzung des Rates zum Bürgerbegehren Schauspielhaus hat sich die Initiative "Mut zu Kultur" mit einem Appell direkt an die Ratsmitglieder gewandt. (12.4.2010, PDF 9 KB)
Die Initiatoren des Bürgerbegehrens appellieren an die Mitglieder des Rates der Stadt Köln, die Sondersitzung des Rates am 13.4.2010 für einen Beschluss zur Sanierung zu nutzen. (Pressemitteilung, 6.4.2010)
Das Rheinische Amt für Denkmalpflege wird dem Abbruch des Schauspielhauses keine Zustimmung erteilen. (Kölner Stadt-Anzeiger, 24.3.2010)
Die Erben des Architekten Riphahn, der die Kölner Oper und das Schauspielhaus entworfen hat, erwägen eine Klage gegen die Stadt, um den geplanten Abriss des Theaters zu verhindern. (Kölner Stadt-Anzeiger, 15.3.2010)
Das Bürgerbegehren "Mut zu Kultur" haben bereits 50.000 KölnerInnen unterschrieben. (Kölner Stadt-Anzeiger, 11.3.2010)
"Noch keine Neubau-Genehmigung" (Kölner Stadt-Anzeiger, 22.2.2010)
Stadtkonservator a.D. Dr. Ulrich Krings beleuchtet den bauhistorischen und städtebaulichen Hintergrund der Frage nach Neubau oder Sanierung des Kölner Schauspielhauses. (22.2.2010, PDF ca. 38KB)
"Kölner Bürgerbewegungen für eine bessere Politik" - ein Beitrag des Deutschlandfunks zum Hören und Lesen.
Die Initiative "Leben in Stuttgart. Kein Stuttgart 21" hat sich an KÖLN KANN AUCH ANDERS gewandt. Ähnlich wie viele KölnerInnen wehren sich auch viele StuttgarterInnen gegen ein unsinniges Städtebauprojekt. Wir dokumentieren das Stuttgarter Anschreiben und die Kölner Solidaritätsadresse. PDFs ca. 13 und 16KB)
"Der Verdruss von Jahren" - ein bemerkenswerter Leitartikel zur Diskussion um das Schauspielhaus von Peter Pauls. (Kölner Stadt-Anzeiger, 5.2.2010)
Alfred Neven DuMont, Herausgeber des "Kölner Stadt-Anzeiger", stellt sich in einem Kommentar hinter die Initiative für ein Bürgerbegehren in Sachen Schauspielhaus. (Kölner Stadt-Anzeiger, 29.1.2010)
Ein Filmbeitrag anlässlich der Jungfernfahrt des Protestwagens „Ihr seid Künstler und wir nicht“. (Ksta.tv 5.2.2010)
Peter F. Raddatz, bis Mitte 2009 Geschäftsführender Direktor der Bühnen der Stadt Köln, spricht sich für eine Sanierung des Kölner Schauspielhauses aus. ( 2.shtml" target="_blank">Kölner Stadt-Anzeiger, 1.2.2010)
Jürgen Flimm für Bürgerbegehren (Kölner Stadt-Anzeiger, 29.1.2010
Ulrich Krings für Bürgerbegehren (Kölner Stadt-Anzeiger, 29.1.2010)
100 Künstler ziehen Rosenmontagswagen und plädieren für den Erhalt des Kölner Schauspielhauses! Pressemitteilung vom 28.1.2010 (
PDF, ca. 48KB)
Wilhelm Riphahns papierener Nachlass liegt noch im Grundwasser der U-Bahn-Baustelle. Statt wenigstens den baulichen Nachlass zu sichern, will OB Roters den Abriss des von Wilheim Riphan entworfenen Schauspielhauses mit aller Kraft durchsetzen. (Kölner Stadt-Anzeiger, 20.1.2010)
Peter Zumthor, Architekt des Kolumba-Museums und Pritzker-Preisträger des Jahres 2009, beschreibt bereits im September 2006 in einer eindrucksvollen Laudatio das Riphahn-Ensemble und seine architektonischen Besonderheiten. Der Auftritt von Peter Zumthor war Teil der Aktion "Liebe Deine Stadt" des Kölner Künstlers Merlin Bauer. Zu sehen in zwei Filmen auf Youtube: 1. Video / 2. Video
Ein Kommentar zum geplanten Abriss des Schauspielhauses aus der Radiosendung Scala auf WDR 5 (18.12.2009)
Der 1. Vorsitzende des Deutschen Werkbunds NW Prof. Dr. Roland Günter schreibt am 17.12.2009: "Wir müssen endlich aufhören, uns für alles und jedes sogenannte bessere Lösungen vorzustellen und sie dann mit einer grauenhaften Respektlosigkeit vor allem Bestehenden durchsetzen zu wollen." Den vollen Wortlaut seines Schreibens finden Sie hier.(
PDF, ca. 73 KB)
Aufbruch statt Abriss - dieser Diskussionsbeitrag wurde am 14.12.09 von engagierten Unterzeichnern des Aufrufs "Mut zu Kultur" auf der gemeinsamen Sitzung des Betriebsausschusses der Kölner Bühnen und des Kulturausschusses verteilt. Ihm liegt ein detailliertes Gutachten mit belastbaren Zahlen zu Grunde, das Sie weiter unten in dieser Rubrik finden.
Die Gewerkschaft ver.di fordert
kostengerechte Sanierung des Kölner Schauspielhauses. (14.12.2009
PDF, ca. 45KB)
"Diese Gebäude nun in ihrer Gänze abzureißen oder einer anderen Nutzung zuzuführen wäre der zweite historische Fehler nach dem Abriss der alten Oper am Rudolfplatz. Kann es sich diese Stadt moralisch, geschichtlich und finanziell leisten, alle fünfzig Jahre ihre Bühnen abzureißen oder woanders hin zu platzieren? Ich meine entschieden: nein." So schrieb der grüne Bezirksbürgermeister und Vorsitzende des Personalrates der Kölner Bühnen, Andreas Hupke, im Jahr 2005 in einem Diskussionsforum zum Kölner Bühnenensemble aus Oper, Schauspielhaus und Opernterrassen. Was ihn bewegt, heute massiv für den Abriss einzutreten, bleibt ein Rätsel. Das damalige Diskussionsforum mit vielen interessanten Beiträgen der heutigen Akteure finden Sie hier. (März 2005
PDF, ca. 130KB)
Keine seriöse Entscheidungsgrundlage
Stellungnahme des Immobilienexperten Prof. Klaus Feinen zu der Beschlussvorlage zur Entscheidung über den Neubau des Schauspielhauses im Rat der Stadt Köln. (November 2009
PDF, ca.85KB)
Gutachten mit detaillierten Zahlen zur Sanierung des Kölner Schauspielhauses (November 2003
PDF, ca. 23KB)
Auch zu diesem Gutachten gibt es eine Stellungnahme von Klaus Feinen (
PDF, ca. 47KB)