Aktuell gefunden

Unter dieser Rubrik finden Sie aktuelle Berichte und Statements zu Themen, die für KÖLN KANN AUCH ANDERS von Interesse sind. Nach angemessener Zeit werden diese Beiträge in die entsprechenden Rubriken unter "Dokumente zu den Themen" verschoben.

 

Schluss mit lustig

Unter diesem Titel schildert die Kölner Wirtschaftsjournalistin Ingrid Herden in einem Beitrag für die Juni-Ausgabe der Zeitschrift cicero sehr treffend die Zustände in der Stadt Köln, die Anlass für das Engagement von KÖLN KANN AUCH ANDERS sind.

Dort heißt es: „Der Archiv-Einsturz war nur ein aktueller Höhepunkt in der langen, von Korruption und Inkompetenz geprägten Baugeschichte Kölns. Jetzt reicht es den Bürgern: Sie fordern Erneuerung – am Stadtbild und im kölschen Establishment.“ Und zum oft erkennbaren Mangel an Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, zitiert Ingrid Herden den Kölner Soziologie-Professor Jürgen Friedrichs mit der Vermutung: „Alle müssen sich retten, weil sich jeder übernommen hat.“ Die Zähigkeit der Cliquenwirtschaft erklärt der Experte für Stadtsoziologie mit dem Rational-Choice-Prinzip – nach dem selbst diejenigen verfahren, die sich öffentlich äußern: „Auch im Kölner Klüngel entscheidet der Einzelne nach seinem Nutzen: Solange es für ihn vorteilhaft ist, verharrt jeder im bisherigen System.“ Dazu der Unternehmer Peter Jungen, als Ex-Chef des Baukonzerns Strabag und früherer Schatzmeister der Kölner CDU in jeder Hinsicht vom Fach: „Keiner traut sich, wirkliche Sanktionen zu verhängen. Jeder denkt: Ich könnte ja der Nächste sein, der von dem System profitiert.“ Den kompletten Artikel finden Sie hier

 

Da kann ja jeder kommen

Unter dieser Überschrift veröffentlichte die Stiftung Warentest bereits 2001 einen bemerkenswerten Artikel über den Umgang von Behörden mit den Informationsansprüchen der Bürger. Sie finden dort auch den Text als pdf zum Herunterladen.

Dass bis heute auf Behördenseite großer Nachbesserungsbedarf besteht, dokumentiert der aktuelle Tätigkeitsbericht zum Informationsfreiheitsgesetz des Bundesdatenschützers Schaar, dokumentiert auf den Internetseiten des ZDF: Bürger fragen - Behörden antworten nicht

 

KVB

Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG hat ein Hinweismanagementsystem mit einem Ombudsmann eingeführt, um Hinweise auf etwaige Gesetzes- oder Richtlinienverstöße im Zusammenhang mit Korruption oder Vorteilsannahme zu prüfen. (28.4.2010)

 

Politische Kultur

Was treibt Kulturdezernent Quander um? Der ehemalige Stadtkonservator Dr. Ulrich Krings sah sich genötigt, mit einem Brief an Oberbürgermeister Jürgen Roters auf Unterstellungen und Fehlinformationen zu reagieren, die Prof. Georg Quander, Kulturdezernent der Stadt Köln, in verschiedenen Medien und Briefsendungen verbreitet hat. (30.6.2010, PDF, ca. 63KB)

Kann Sozialabbau in Köln verhindert werden? Für einen offenen, ehrlichen politischen Entscheidungsprozess über Konsolidierung ohne Rasenmäher-Kürzungen und Klientelpolitik. Ein Beitrag von Arnd Schwendy

 

Developer and Programmer: Marc Wolf